Start des Breitbandausbaus für Ettlingen-West

Spatenstich für Glasfaserversorgung erfolgt / „Nun ist es an Firmen, das Angebot wahrzunehmen“

Datum: 10.07.2019
Ettlingen. Mit dem symbolischen Akt des Spatenstichs begann die Umsetzung eines weiteren großen Mosaiksteins des Masterplans Breitbandausbau: dem flächendeckenden Ausbau des Gewerbegebiets Ettlingen-West mit schneller Glasfaserverbindung bis in die Gebäude. In der Mörscher Straße, etwa auf Höhe Einmündung Pappelweg, entsteht der nächste Point of Presence (Knotenpunkt), kurz PoP genannt, der das Glasfasernetz des Gewerbegebiets an das Leitungsnetz (Backbone) des Landkreises anschließt.

Mit vor Ort waren neben OB Johannes Arnold Gemeinderäte verschiedener Fraktionen, der Breitbandbeauftragte der Stadt, Frank Alex, Helena Dennig und Christoph Schweikert von der Breitbandgesellschaft des Landkreises Karlsruhe (BLK). Dazu Vertreter des Netzbetreibers Inexio sowie der Stadtwerke Ettlingen GmbH. Der PoP ist die zentrale Übergabe- und Verteilerstation fürs schnelle Glasfasernetz. Dort kommen die Lehrrohre mit den Glasfasern der BLK an, die die Ortschaften im Landkreis miteinander verbinden. Von den PoPs aus werden dann die Gebäude angebunden und versorgen diese mit (in die Leitung eingeschossene) Glasfaserkabel für eine leistungs- und zukunftsfähige Datenübertragung. Die Stadt hatte in der Vergangenheit bei Baumaßnahmen der Stadtwerke bereits Lehrrohre für die Glasfaser mitverlegen lassen. „Die Stadtwerke GmbH ist Trägerin der Maßnahme“, erklärte Oberbürgermeister Johannes Arnold. Rund fünf Millionen Euro investiere die Stadttochter insgesamt ins Gewerbegebiet Ettlingen-West, rund 1,7 Millionen Euro davon fließen in den Glasfaserausbau, der Rest in die Erneuerung der Infrastruktur vom Strom über die Straßenbeleuchtung und stadtwerkeeigene Telekommunikationsleitungen bis zum Straßenbelag. Vor allem für die digitale Infrastruktur werde ein wesentlicher Schritt getan.

Der erste Abschnitt umfasst das nördliche Gewerbegebiet von der Mörscher Straße bis zur Otto-Hahn-Straße, bis voraussichtlich April 2020 werden die Arbeiten dauern. Der südliche Bereich folgt in einem zweiten Abschnitt. „Das Land Baden-Württemberg fördert den Breitbandausbau im Gewerbegebiet Ettlingen-West mit rund 500 000 Euro“, so Arnold. Die Investition ermöglicht im Bereich Nord den Anschluss von rund 80 Gebäuden, elf Anrainer haben bislang den Anschluss beantragt. „Nun ist es an den Betrieben, das Angebot wahrzunehmen, das immer wieder gefordert wurde.“ Die hohe Datenrate und die hohe Zuverlässigkeit der Verbindung, dies müsse auch deutlich gesagt werden, habe ihren Preis.

Inexio werde demnächst aktiv auf potenzielle Kunden zugehen, sagte Astrid Christoffel vom Betreiber. Sind beide Bauabschnitte realisiert, bestehe die Möglichkeit für 260 Hausanschlüsse. Insgesamt werden für die Maßnahme Gräben mit einer Gesamtlänge von 4,5 Kilometern Länge ausgehoben, um 8,9 Kilometer Lehrrohrverbünde aufzunehmen. Hinzu kommen noch Fernmeldekabel von etwa vier Kilometern Länge und weitere knapp drei Kilometer Kabel für die Straßenbeleuchtung. Leider habe es laut Stadtverwaltung im Vorfeld der Baumaßnahme bei den Anwohnern des Bereichs Mörscher Straße zwischen Birkenweg und Pappelweg Irritationen gegeben, da die Baufirma nicht wie vereinbart rechtzeitig über Einschränkungen durch Arbeiten informiert hatte, denn etwa acht Wochen werden Parkplätze vor den Anwesen nicht zur Verfügung stehen.

AN DER MÖRSCHER STRASSE wird ein Knotenpunkt der Breitbandversorgung von Ettlingen-West entstehen. Beim Spatenstich symbolisch das Millionenprojekt gestartet.

TEXT: Mit freundlicher Genehmigung der BNN

 

 

Glasfaserausbau in den Städten und Gemeinden schreitet voran

Drei Kommunen im Landkreis Karlsruhe erhalten erneut Breitbandförderung des Landes Baden Württemberg

Datum: 08.07.2019
Kreis Karlsruhe. Zum mittlerweile fünften Mal in diesem Jahr sind der Landkreis Karlsruhe oder seine Städte und Gemeinden bei der Übergabe von Förderbescheiden zum Breitbandausbau nach Stuttgart eingeladen. Am heutigen Freitag waren die Gemeinden Karlsbad und Oberderdingen sowie die Große Kreisstadt Waghäusel im Beisein eines Vertreters des Landkreises Karlsruhe in Stuttgart, um weitere Förderbescheide in Höhe von über 813.000 Euro entgegen zu nehmen.

Die Gemeinde Karlsbad erhält zwei Förderbescheide über insgesamt rund 86.000 Euro für den Ausbau von Internetanschlüssen für den gewerblichen Bedarf in der Drais-, Wikinger-, Ittersbacher-, St. Barbara und Wilferdinger Straße sowie im Titusweg. Oberderdingen erhält knapp 139.000 Euro für den Ausbau von gewerblich genutzten Internetanschlüssen im Kirchberg und Sallenbacherweg.

Die Stadt Waghäusel erhielt als erste Kommune im Landkreis Karlsruhe einen Förderbescheid im Rahmen der Ko-Finanzierung eines bereits durch den Bund geförderten Ausbaugebietes. Die bereits durch den Bund bewilligten Mittel konnten um weitere 480.000 Euro mit Landesmitteln aufgestockt werden. Durch diese Ko-Finanzierung erwartet die Landkreisverwaltung eine Förderquote von rd. 90 % der förderfähigen Ausgaben im Ausbaugebiet. Daneben erhält Waghäusel zwei weitere Förderbescheide für den FTTB/H-Ausbau in der Bernhardus- und Waghäuseler Straße und im Gewerbegebiet 1 und 2 in Höhe von insgesamt rund 108.000 Euro.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel zeigt sich erfreut darüber, dass die Städte und Gemeinden im Landkreis Karlsruhe erneut bei der Förderbescheidsübergabe in Stuttgart dabei sind. „Ich freue mich, dass drei Kommunen im Kreis erneut vom Land Baden-Württemberg gefördert werden und wir im Landkreis Karlsruhe damit insgesamt bereits rd. 19,45 Mio. Euro an Fördermitteln seit 2015 bewilligt bekommen haben“, erklärte der Landrat.

14,2 Millionen Euro für 47 Breitband-Projekte

FOTO: LICHTGUT/ Leif Piechowski

 

Digitalisierung der Landwirtschaft benötigt leistungsfähige Glasfaseranschlüsse

Informationsveranstaltung für Landwirte

Datum: 01.07.2019
Bruchsal. Aufgrund des fortgeschrittenen Ausbaus und des hohen Bedarfs an leistungsfähigen Glasfaseranschlüssen der landwirtschaftlichen Betriebe, fand eine Informationsveranstaltung für alle Landwirte aus dem Landkreis Karlsruhe statt.

Die guten Erfahrungen bei anderen Anschlüssen von landwirtschaftlichen Betrieben, u.a. in der Sohlsiedlung in Weingarten und Aussiedlerhöfen in Forst, wurden die Landwirte im Landkreis Karlsruhe über eine mögliche Versorgung in den nächsten Monaten informiert. Dazu trafen sich Mitarbeiter der Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe mit interessierten Betrieben im Landwirtschaftsamt in Bruchsal. Das Thema Glasfaserausbau wurde kurz erläutert, über den Bedarf, die weiteren Schritte und die Umsetzung gesprochen und offene Fragen der Landwirte geklärt.

Um die Digitalisierung bei den Landwirten voranzubringen, werden die BLK und die Gemeinden im Landkreis Karlsruhe weitere Schritte einleiten und die landwirtschaftlichen Betriebe im Landkreis Karlsruhe auf dem Weg zur Umsetzung der Digitalisierung begleiten.

Infoveranstaltung im Landwirtschaftsamt am 01.07.2019

 

Glasfaser-Ausbau

Ende Juni beginnen Arbeiten in Ettlingen-West

Datum: 05.06.2019
Ettlingen. Ende Juni beginnen die Stadtwerke Ettlingen Netz GmbH mit dem ersten Bauabschnitt für den flächendeckenden Breitbandausbau mit Glasfaser im Gewerbegebiet Ettlingen-West. Damit wird ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur getan.

Der gesamte Ausbau ist laut der Stadtwerke in zwei Abschnitten geplant. Der erste Abschnitt umfasst das nördliche Gewerbegebiet von der Mörscher Straße bis zur Otto-Hahn-Straße inklusive Hertzstraße, Robert-Bosch-Straße, Gutenbergstraße, Zeppelinstraße, Englerstraße und Lorenzstraße (siehe Lageplan). Die Baumaßnahme im nördlichen Teil wird voraussichtlich bis Mitte Mai 2020 andauern. In einem zweiten Abschnitt wird der südliche Bereich ausgebaut. Durch den Breitbandausbau haben Anrainer die Möglichkeit, einen Hausanschluss mit Glasfaser bis in das Gebäude (abgekürzt FTTB, Bibre-to-the-Building) zu erhalten. Die ansässigen Firmen können mit Internetzugängen über das leistungs- und zukunftsfähige Next-Generation-Access-Netz (NGA-Netz) ihr Unternehmen fit für die Zukunft machen und auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereiten.

Parallel zum Breitbandausbau erneuern die Stadtwerke auch teilweise das Strom – und Ortsnetz sowie die Straßenbeleuchtung.

TEXT: Mit freundlicher Genehmigung der BNN

 

Lichtgeschwindigkeit aus der Region

Unternehmer wünschen sich High-Speed-Datenverbindungen direkt zum Unternehmen, Privathaushalte wünschen sich schnelles Internet direkt vor der Haustür. Um den Breitbandausbau im Landkreis Karlsruhe zu fördern, haben der Landkreis Karlsruhe und die TelemaxX Telekommunikation GmbH – deren 9 Gesellschafter der Energiewirtschaft – im Jahre 2014 die Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH gegründet.

Datum: 01.06.2019
Gesellschafter der BLK GmbH sind zu 51 % der Landkreis Karlsruhe und zu 49 % die TelemaxX. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit der beiden Gesellschafter ermöglicht den Unternehmen und Privathaushalten des Landkreises schnelle und flächendeckende Internetverbindungen auf Basis modernster Glasfasertechnologie. Die BLK GmbH stellt für die Kommunen das Glasfaserbackbone zur Verfügung, die Kommunen kümmern sich um die passive Infrastruktur – das sogenannte Accessnetz – und stellen dieses dem Betreiber INEXIO zur Verfügung. Das Wirken der BLK GmbH in der TechnologieRegion Karlsruhe ermöglicht die Grundversorgung mit schnellen Lichtwellenleiter von mindestens 50 Mbit/s symmetrisch für 30 Städte und Gemeinden im Landkreis Karlsruhe und angrenzenden Regionen, wie z. B. die Stadt Bad Herrenalb. Ziel ist es, ein landkreisweites Netz mit Anschlüssen in allen Ortsteilen als Hochgeschwindigkeitsnetz zur Verfügung zu stellen.

Mit dem durch das Land Baden-Württemberg geförderten Projekt in Höhe von rund 18 Millionen Euro gelang es, die Glasfasertechnologie auch in den ländlichen Raum der Region zu bringen. Landwirtschaftliche Höfe und Aussiedlerhöfe können die Glasfasertechnologie und die damit verbundenen Vorzüge einer schnellen Datenverbindung nutzen und in ihren Betriebsablauf einbinden. Besonders das Engagement der Städte und Gemeinden erzielt, dass auch bislang abgeschiedene Bereiche im Landkreis Karlsruhe, die bislang keinen Zugang zu dem schnellen TelemaxX-Telekommunikationsnetz haben, erreicht werden. Die BLK hat den Anspruch, dass – egal wo im Landkreis Karlsruhe – ein Zugang zum schnellen Internet verfügbar ist. TelemaxX und die BLK sorgen als leistungsstarkes Team für die technische Expertise im Bereich Glasfasertechnologie, für erfolgreiches Projektmanagement beim LWLNetzausbau und bei der Leerrohrverlegung sowie für gut funktionierende Ablaufprozesse. Neben der schnellen Datenleitung spielt vor allem die Datensicherheit eine wesentliche Rolle für die Wahl des Unternehmensstandortes. Die TelemaxX Telekommunikation GmbH hat sich schon vor Jahren auf Datensicherheit und glasfaserbasierte Netze spezialisiert.

Vor 20 Jahren von den regionalen Energieversorgern der TechnologieRegion Karlsruhe als Anbieter professioneller Telekommunikationsdienstleistungen für Geschäftskunden auf Basis eines eigenen Glasfaser-Backbones gegründet, betreibt das spezialisierte Unternehmen heute 5 zertifizierte, redundante Hochsicherheits-Rechenzentren in Baden-Württemberg mit modernster Technologie – 8.000 qm reine Nutzfläche für Serverracks. Zahlreiche Unternehmen aus der gesamten Region vertrauen dem Anbieter aus Karlsruhe ihre Daten an. Transparenz, Vertrauen, Expertenwissen und Datensicherheit als Grundlage für schnelle und sichere Verbindungen im Südwesten „made by TelemaxX“.

Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen ermöglicht ein landkreisweites Hochsicherheits- und Hochgeschwindigkeitsnetz im Landkreis Karlsruhe, durch das die angebundenen Unternehmen für die zukünftigen Datentransfers gerüstet sind.

Foto: TelemaxX 2019

TEXT: IHK-Magazin „Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe“

 

Industriestraße und Dossental zuerst dran

Highspeed-Internet kommt nach Gondelsheim – Vorgesehen sind zwei Übergabepunkte

Datum: 29.05.2019
Gondelsheim (BNN). Die kommunale Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH, ein Tochterunternehmen des Landkreises Karlsruhe und der TelemaxX Telekommunikation GmbH, erweitert ihre landkreisweite Datenautobahn zur Verbindung der einzelnen Ortsteile im Landkreis (Backbone) nun auch nach Gondelsheim. Dies teilt die Gemeindeverwaltung mit.

Ziel der 2014 gegründeten Gesellschaft ist es unter anderem, in allem am Ausbauprojekt teilnehmen Städten und Gemeinden im Landkreis Karlsruhe, schnelles Internet mit mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung zu stellen. Im Fokus der Gesellschaft liegen dabei auch sozialökonomische Sondereinrichtungen wie die beiden Krankenhausstandorte in Bruchsal und Bretten.

Für eine mehr als ausreichende Glasfaserversorgung der Klinikstandorte, der Gemeinde Gondelsheim und des östlichen Landkreises Karlsruhe wird nun in den kommenden Monaten die Verbindung von Bruchsal nach Bretten über Gondelsheim ausgebaut. Die Gemeinde Gondelsheim erhält dabei zwei Übergabepunkte des schnellen Internets im nördlichen Ortskern und im Gewerbegebiet Industriestraße, von wo aus die Gemeinde selbst ihren eigenen Ausbau perspektivisch weiter vorantreiben kann.

Im Zuge des Backbone-Ausbaus nutzt die Gemeinde Gondelsheim dabei die vorhandene Backbone-Maßnahme für Mitverlegungen, um so möglichst viele Synergieeffekte und Einsparpotenziale zu nutzen. Anwohner der Ausbaustrecke werden die Möglichkeit haben, sich kostengünstig einen Glasfaserhausanschluss legen zu lassen. Hauptsächlich werden davon in Kürze die landwirtschaftliche Aussiedlung „Dossental“ und das Gewerbegebiet „Industriestraße Gondelsheim“ profitieren. Dass sich eine schnelle Internet-Verbindung via Glasfaser auch für ländlich geprägte Betriebe und Wohngemeinden lohnt und auch immer mehr gefordert wird, habe sich an zahlreichen Stellen im Landkreis Karlsruhe gezeigt, informiert die Gemeinde.

In Weingarten, Karlsbad, Marxzell, Oberderdingen und Zaisenhausen hätten sich zahlreiche Gewerbe-, forst- und landwirtschaftliche Betriebe an das Glasfasernetz anbinden lassen: Sahen sie ihren Betrieb anfangs noch bedroht durch die immer stärkere Abgeschiedenheit zur digitalen Welt, befinden sie sich durch die Anbindung an die Glasfaser direkt ins digitale Zeitalter versetzt.

Die überaus positive Resonanz der glasfaserversorgten Betriebe hat auch die Gemeinde Gondelsheim darin bestärkt den kommunalen Glasfaserausbau durchzuführen.

Die Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH plant für den Ausbau des Backbones mit Kosten von rund 1,4 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg hat für das Ausbauvorhaben eine Förderung von knapp 732 000 Euro zugesagt.

Gondelsheim selbst wird sich im Rahmen der Maßnahme mit Mitverlegungen beteiligen, teilt die Verwaltung weiter mit. Die Kosten hierfür für die Gemeinde für das Dossental und das Gewerbegebiet lägen bei insgesamt rund 160 000 Euro. Die Glasfaseranschlusskosten für die an der Strecke liegenden Grundstücke betragen knapp 500 Euro. Bei den ersten Informationsveranstaltungen sei das Interesse der Landwirte im Dossental und der Gewerbetreibenden in der Industriestraße sehr groß gewesen, heißt es weiter.

TEXT: Mit freundlicher Genehmigung der BNN

 

Gewerbegebiete in Philippsburg profitieren vom Glasfaserausbau

Datum: 28.05.2019
Philippsburg. Bei einem gemeinsamen Termin am Übergabepunkt der Glasfaserinfrastruktur, dem „Point of Presence“ (POP), am Rathaus Huttenheim, wurde der Start in ein neues digitales Zeitalter gefeiert. Dafür waren Vertreter aller Beteiligten Unternehmen vor Ort, ohne die ein Ausbau dieser Art nie möglich gewesen wäre. Bürgermeister Herr Martus und Landrat Herr Dr. Schnaudigel machten erneut auf die große Bedeutung dieser Infrastruktur aufmerksam und Vertreter der EnBW und NetzeBW erläuterten den Ablauf des Ausbaus in den drei Gewerbegebiete in Philippsburg.

Für die Gewerbegebiete Kühweid und Bruchstücker gingen die in den letzten Monaten gebauten Anschlüsse, online. Im nächsten Monat wird sich das Gewerbegebiet Schorrenfeld anschließen. Zahlreiche Gewerbetriebenden profitieren zusammen vom Ausbau einer Glasfaserinfrastruktur, die die Stadt Philippsburg gemeinsame mit der Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH durchgeführt hat. Gemeinsam mit den Partnern wurde der Ausbau realisiert und durch eine Landesförderung von knapp 300.000 € ermöglicht. Landrat Dr. Schnaudigel betonte, dass es für die Unternehmen heutzutage eine wichtige Voraussetzung in allen Gewerbegebieten darstellt, einen direkten Glasfaseranschluss zu haben.

Der Gemeinde war es wichtig den Standorten in den Gewerbegebieten diese zukunftssichere Anbindung an das schnelle Internet mit gigabitfähigen Anschlüssen schnell zu ermöglichen betonte Bürgermeister Stefan Martus. Somit konnten bereits einige Kunden mit der offiziellen Inbetriebnahme durch den Betreiber Inexio versorgt werden.

Sympolischer Knopfdruck: Ralf Strohecker, Michael Homann, Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Bürgermeister Stefan Martus, Ragnar Watteroth, Matthias Gross Netze BW

 

Firma Wastec macht den Anfang

Erster Betrieb in Zaisenhausen an schnelles Glasfasernetz angeschlossen

Datum: 27.05.2019
Zaisenhausen. Der Start für ein schnelleres Internet im Gewerbegebiet Zaisenhausen bei der Firma Wastec erfolgte in einer Feierstunde im Beisein zahlreicher Gäste, darunter Landrat Christoph Schnaudigel. Nach der Begrüßung der Gäste ging Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle auf die Entwicklung der Digitalisierung ein, die sich mit Lichtgeschwindigkeit weiterentwickelt habe. Sie führte weiter aus, dass sich die Gemeinden für die Zukunft rüsten müssten, um den Unternehmen und Einwohnern die bestmögliche Versorgung zu bieten. Sie sei froh, so die Bürgermeisterin, dass im Landkreis Karlsruhe das Thema Glasfaserausbau selbst in die Hand genommen und eine eigene Strategie entwickelt wurde.

Die Gemeinde Zaisenhausen wollte eine echte schnelle Versorgung. Für die großen Anbieter sei Zaisenhausen zu klein und nicht interessant für eine Investition gewesen. Möglich wurde das jedoch nur durch die gute Zusammenarbeit von Landkreis und Kommunen, wofür sie sich besonders bei Landrat Schnaudigel bedankte.

Der erste Betrieb, der in Zaisenhausen durch den Betreiber Inexo versorgt wird, ist die Firma Wastec. Die Gesamtkosten für den Ausbau des schnellen Internets im Gewerbegebiet belaufen sich auf rund 350 000 Euro. Die Maßnahme wird mit 150 000 Euro aus Landesmitteln gefördert.

In seinem Grußwort führte Landrat Christoph Schnaudigel aus, dass in einigen Jahren das bestehende Internet nicht mehr ausreichen werde. Das Breitband sei wichtig für eine gute wirtschaftliche Zusammenarbeit. Ohne die Fördermittel vom Land könnte man die Sache allerdings so nicht ausführen. Zaisenhausen kann mit der Höhe der erhaltenen Landesfördermittel sehr zufrieden sein, sagte Schnaudigel. Den Geschäftsführer der Firma Wastec, Udo Dauth, bezeichnete der Landrat als Vorkämpfer für das schnelle Internet in Zaisenhausen.

DEN START FREI für das schnelle Internet gaben unter anderem Bürgermeisterin Wöhrle (3. von links), Landrat Schnaudigel (4. von links), die Abgeordneten Schwarz (5. von links) und Kößler (7. von links) sowie Wastec-Geschäftsführer Dauth (9. von links). Foto: Stoffl

TEXT / BILD: Mit freundlicher Genehmigung der BNN

 

Auch Schulen und Klinik an der Glasfaserstrecke

Inbetriebnahme der Breitbandanbindung für Langensteinbach / Karlsbad ist „Digitale Zukunftskommune“

Datum: 25.05.2019
Karlsbad-Langensteinbach. Nach dem Breitbandausbau in den Ortsteilen Auerbach, Mutschelbach und Spielberg wurde nun ein weiterer Schritt im Ortsteil Langensteinbach abgeschlossen. Hier wurden in den vergangenen Monaten im Verbund mit der „Breitband Landkreis Karlsruhe GmbH“ (BLK) knapp fünf Kilometer Glasfaserstrecke verlegt. Damit kommen im Karlsbader Ortsteil sämtliche Schulen, das Klinikum, zahlreiche Firmen und Geschäfte, aber auch viele Haushalte, in den Genuss des schnellen Internets. Dazu zählt auch die „Ludwig Guttmann Schule Karlsbad“ (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum des Landkreises). Auf deren Gelände wurde im Rahmen eines Schulfests durch die beteiligten Verbundpartner mit dem „symbolischen Druck auf den roten Knopf“ das „neue Glasfasernetz“ in Langensteinbach in Betrieb genommen.

„Karlsbad ist in Sachen schnelles Internet als neue digitale Zukunftskommune auf einem guten Weg. Ein Paradebeispiel ist das jetzt in Betrieb genommene Netz in Langensteinbach“, betonte Landrat Christoph Schnaudigel. Ohne Landesförderung sei dies jedoch alles nicht möglich. So wurde diese Tage dieses jüngste Projekt mit rund 150 000 Euro gefördert. Laut Schnaudigel sind als Landesförderung bisher rund 16 Millionen Euro in den Landkreis zur BLK geflossen. Laut Kreiskämmerer und BLK-Geschäftsführer Ragnar Watteroth waren es für Karlsbad bisher insgesamt immerhin rund 500 000 Euro.

Karlsbads Bürgermeister Jens Timm sprach im Zusammenhang mit dem Glasfaserausbau von einem bedeutenden Standortfaktor und einer unabdingbaren Daseinsvorsorge für die künftigen Generationen. Mit der „BLK“ als „Realisierungs-Institution“ sei man im Kreis Karlsruhe sehr gut aufgestellt.

Die Gemeinde Karlsbad habe den Weg gewählt, das Rohrsystem für das Glasfasernetz von der Netze-BW anzumieten und sei damit bisher gut gefahren. „Wir wollen mit unserem Engagement gerade auch Gemeinden im ländlichen Raum ermöglichen, ihre Infrastruktur in diesem Bereich zu erweitern“, meinte Netze BW-Geschäftsführer, Christoph Müller. Michael Gutjahr verwies als EnBW-Vertreter auf eine weitere Besonderheit. So konnte auf dem Areal der Ludwig-Guttmann Schule neben einer Ladestation für E-Mobilität ein intelligenter Lichtmast (Smart Base Tower) in Betrieb genommen werden, der als W-LAN-Hotspot dient und daneben umfangreiche Umweltdaten registriert. Ein Projekt, das vom Land unter dem Aspekt „digitale Zukunftskommune“ besonders gefördert wurde. „Hier werden Landtagsbeschlüsse gut sichtbar umgesetzt“, so äußerte sich Barbara Saebel als Vertreterin des Landtages.

Der Landkreis Karlsruhe erhielt am 24. Mai 2019 weitere Förderbescheide bei einer Übergabe im Innenministerium in Stuttgart. Der Landkreis Karlsruhe erhielt für den Ausbau des Backbones 99.370 €, die Gemeinde Linkenheim-Hochstetten eine Fördersumme von 36.432 € und weitere 16.790 € erhielt Bad Schönborn.

SYMBOLISCHER KNOPFDRUCK: Barbara Saebel, MdL, Christoph Müller, Netze-BW, Landrat Christoph Schnaudigel, Bürgermeister Jens Timm, Kreiskämmerer Ragnar Watteroth, Michael Gutjahr, EnBW, und Schulleiterin Claudia Kury (von links).

TEXT / BILD: Mit freundlicher Genehmigung der BNN

 

Glasfasernetz wächst weiter

Jetzt können Kirrlacher mit bis zu 100 Mbit/s surfen / Investition von 670 000 Euro

Datum: 02.05.2019
Waghäusel. Die Meldungen der vergangenen Tage über den Ausbau des schnellen Internets stimmten Landrat Christoph Schnaudigel froh. „Der Landkreis Karlsruhe hat die Nase vorn“, zitierte Waghäusels Oberbürgermeister Walter Heiler bei der Inbetriebnahme des zweiten Bauabschnitts des Breitbandausbaus in Kirrlach die Überschrift eines Pressetextes. Und Bürgermeister Thomas Deuschle, Projektleiter für das schnelle Internet, ergänzte: „Und im Landkreis Karlsruhe hat die Stadt Waghäusel die Nase vorn“. Im zweiten Abschnitt wurden rund 2,5 Kilometer Glasfaserleitungen mit einem Auftragsvolumen von 670 000 Euro verlegt. „Im Bereich der Oberdorf- und Kreuzstraße sowie im sogenannten Blumenviertel stehen den Anwohnern statt bisher sechs Megabit pro Sekunde jetzt 50 bis 100 Mbit/s zur Verfügung.

In Kirrlach profitieren mittlerweile 1 250 Haushalte vom schnellen Internet, während in Wiesental vor allem Unitymedia als Netzbetreiber fungiert. Heiler erinnerte daran, dass die Große Kreisstadt bisher 3,5 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert habe. Er dankte dem Gemeinderats für ihre „vorausblickenden Beschlüsse“ und freute sich, dass jetzt auch die Vermarktungsaktivitäten des Betreibers Inexio Erfolge zeigen.

Bisher wurden 170 Privat- und 20 Gewerbekundenverträge abgeschlossen. „Ich würde mich freuen, wenn monatlich 20 neue Verträge hinzukämen“ sagte Heiler in Richtung der bei der Inbetriebnahme anwesenden Kundenberater. „Der Ausbau des Glasfasernetzes im Landkreis Karlsruhe kommt voran“, bestätigte Landrat Schnaudigel. Er lobte die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Deuschle, der oft auch mit dem notwendigen Nachdruck verhandle. Schnaudigel betonte die Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg. „Allein in diesem Jahr wurden uns 2,7 Millionen zugesagt. Dadurch erhöhen sich die Fördermittel seit Beginn des Glasfaserausbaus auf fast 18 Millionen“, sagte Schnaudigel. Davon profitiert auch die Stadt Waghäusel, wie Deuschle bestätigte. Die Erschließung des Globus-Areals mit dem schnellen Internet werde vom Bund und Land mit bis zu 90 Prozent bezuschusst. Deuschle blickte auch voraus. Waghäusel hat mittlerweile in allen drei Stadtteilen ein aktives Glasfasernetz von über zwölf Kilometer. Der weitere Ausbau sieht das Gewerbegebiet Löcherjagen-Bachwiesenbuckel sowie das Neubaugebiet Oberspeyererfeld und Vollmerseck vor. Michael Gutjahr, Leiter des Regionalzentrums Nordbaden der Energie Baden-Württemberg (EnBW), sprach von einem Meilenstein und bezeichnete die Technologie-Region Karlsruhe als Wachstumsmarkt, der auf ein schnelles Internet angewiesen sei.

AM DRÜCKER: In Kirrlach nahmen die Verantwortlichen jetzt den zweiten Abschnitt des Breitbandausbaus in Betrieb. Foto: Klumpp

TEXT / BILD: Mit freundlicher Genehmigung der BNN

 

Gute Nachrichten aus Stuttgart

Auch im April fließen Fördermittel für den Breitbandausbau in den Landkreis Karlsruhe

Datum: 26.04.2019
Pressemitteilung Kreis Karlsruhe: Der Ausbau des Glaserfasernetzes im Landkreis Karlsruhe kommt weiter voran. Möglich wird dies auch durch die Unterstützung des Landes Baden-Württemberg. So konnte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel am Freitag, 26. April, einen weiteren Förderbescheid von Minister Thomas Strobl, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg über knapp 1,2 Mio. Euro für den Breitbandausbau im Landkreis Karlsruhe entgegennehmen. „Wir haben im Februar Förderbescheide über rund 285.000 Euro und im März über ca. 1,3 Mio. Euro erhalten. Heute kommen noch einmal 1,2 Mio. Euro dazu.“ Damit sind allein im Jahr 2019 bereits 2,7 Mio. Euro zugesagt, seit Beginn des Glaserfaserausbaus wurden bereits Förderungen von fast 18 Mio. Euro durch das Land Baden-Württemberg für den Landkreis Karlsruhe bewilligt. „Ich danke dem Land für die Förderung. Die Mittel sind unverzichtbar um den Glasfaserausbau im Landkreis weiter voranzubringen“, äußerte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel am Rande des Termins.

Die aktuelle Förderung umfasst erneut den Ausbau des landkreisweiten Backbones. Für die Backboneerweiterungen zwischen Waghäusel und Philippsburg, von Bretten nach Gondelsheim sowie von Bretten in Richtung des Schwarzerdhofs in Bretten erhält der Landkreis Karlsruhe 1,2 Mio. Euro. Weitere rund 13.000 Euro erhält die Gemeinde Karlsbad für die Anbindung von gewerblichem Bedarf im Ortsteil Langensteinbach. Gerade das Beispiel der Förderung des Backbones von Bretten in Richtung Schwarzerdhof in Bretten zeige, wie wichtig die Förderung des Glasfaserausbau ist. „Hier hat sich ausdrücklich kein privater Anbieter bereiterklärt, in die Infrastruktur zu investieren. Für eine flächendeckende Versorgung im Landkreis ist aber auch diese Verbindung zwingend“, so der Landrat.

Weitere Inbetriebnahmen des Breitbandnetzes sind in Kürze in Karlsbad-Langensteinbach, Philippsburg, Waghäusel-Kirrlach und Zaisenhausen geplant.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel nahm einen weiteren Förderbescheid von Minister Thomas Strobl, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg über knapp 1,2 Mio. Euro für den Breitbandausbau im Landkreis Karlsruhe entgegen.

TEXT / BILD: Landratsamt Karlsruhe / Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg

 

„Zukunft in der Erde“

In Graben-Neudorf geht schnelles Internet in Betrieb

Datum: 06.04.2019
Graben-Neudorf. In drei Jahren von der Internet-Steinzeit mit Übertragungsraten von zwei Megabit (MBit) pro Sekunde zur Lichtgeschwindigkeit über Glasfaser. Das hat die Gemeinde Graben-Neudorf in Kooperation mit ihren Partnern, der Breitbandkabelgesellschaft des Landkreises (BLK), der EnBW und dem Netzbetreiber Inexio geschafft. Vier Übergabepunkte an die weltweite „Datenautobahn“ der BLK, über zehn Kilometer Glasfaserleitungen, über 400 Hausanschlüsse: Das sind nur einige der Fakten, auf die alle Beteiligten jetzt bei einer Feier im Rathaus mit Stolz verwiesen und die die Gemeinde weit an die Spitze gebracht hat. Das Rathaus ist jetzt an das schnelle Netz angeschlossen. 200 MBit sorgen dafür, dass die Verwaltung für aktuelle und künftige Anwendungen gerüstet ist, Wartezeiten bei der Bearbeitung gehören damit der Vergangenheit an. Dies zum Nutzen der Mitarbeiter wie zum Vorteil der Bürger, wie Bürgermeister Christian Eheim hervorhob. „Wir haben Zukunft in die Erde verlegt“, ergänzte Kreiskämmerer Ragnar Watteroth. Möglich wurde dies durch mutige Entscheider im Gemeinderat, tatkräftige Umsetzer, beste Zusammenarbeit und engagierte Mitarbeiter, fasste Achim Häge (EnBW) die Erfolgsstory zusammen, die im Landkreis Karlsruhe einzigartig sei. Neben dem Rathaus werden die drei Schulen an das Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden. Jeder Haushalt in Graben-Neudorf kann jetzt mit mindestens 50 MBit versorgt werden. Während dies dort, wo die Gemeinde mit ihrem Partner Inexio gebaut hat, angeboten ist, soll dies nach Abschluss des aktuellen Ausbaus der Telekom in Graben in den nächsten Wochen auch möglich werden.

Start für die Lichtgeschwindigkeit: Im Rathaus in Graben-Neudorf wurde jetzt das schnelle Internet in Betrieb genommen. Foto: Gamer

TEXT / BILD: Mit freundlicher Genehmigung der BNN

 

Offizielle Inbetriebnahme Graben-Neudorf

Inbetriebnahme des nächsten Netzabschnitts im Rathaus

Datum: 05.04.2019
Im Rathaus Graben-Neudorf wurde mit einer Live-Übertragung die Inbetriebnahme eines weiteren Glasfaser-Netzabschnitts gefeiert. Mit dieser Funktion zeigte Herr Bürgermeister Eheim auf eine eindrucksvolle Art, wie der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur sinnvoll genutzt werden kann. Unter folgendem Link steht die Aufnahme (ab Minute 4:50) der Live-Übertragung zur Verfügung:

https://www.facebook.com/christian.eheim.grabenneudorf/videos/vb.1685110525082103/352564222061011/?type=2&theater

Live-Übertragung der offiziellen Inbetriebnahme des nächsten Glasfaser-Netzabschnitts im Rathaus Graben-Neudorf durch Herrn Bürgermeister Eheim.

 

Projekte im Landkreis Karlsruhe erneut gefördert

Knapp 1,3 Millionen Euro für den Breitbandausbau im Rahmen der zweiten Förderrunde 2019

Datum: 22.03.2019
Pressemitteilung Kreis Karlsruhe: „Diese Schreiben bekomme ich jedes Mal gerne“, sagte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel über die Einladung des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration zur Übergabe der Förderbescheide für den Breitbandausbau am vergangenen Freitag. Auch in der zweiten Förderrunde dieses Jahres konnten der Landkreis Karlsruhe und seine Städte und Gemeinden Förderbescheide entgegennehmen. „Besonders freue ich mich über die Fördersumme. Erst zwei Mal haben der Landkreis zusammen mit seinen Städten und Gemeinden bei einer Förderrunde mehr Geld erhalten. Die aktuelle Fördersumme in Höhe von zusammen 1.291.392,50 Euro belegt, dass wir mit unserem Engagement, landkreisweit schnelles Internet anzubieten, Erfolg haben“, zeigte sich Landrat Dr. Christoph Schnaudigel zufrieden.

Nachdem die letzten Förderbescheide im Februar überwiegend für den Anschluss von Schulen erteilt wurden, fließt die Förderung dieses Mal verstärkt in Anschlüsse von Gewerbebetreibenden. In Forst wird der gewerbliche Bedarf entlang der Kurzen Allee mit 102.111 Euro gefördert. Östringen erhält für den Glasfaserausbau im Gewerbegebiet Ost und für eine Mitverlegung bei einer Erdgas Südwest Maßnahme 349.236 Euro. In Waghäusel in der Werderstraße (22.416,50 Euro) und in Weingarten in der Jöhlinger Straße (71.754 Euro) wird jeweils eine Mitverlegung zum Anschluss von Gewerbetreibenden gefördert.

Zudem fördert das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration erneut den Ausbau des landkreisweiten Backbones. Für die Backboneerweiterung im Ortsteil Eggenstein sowie den Backbonverbindungen zwischen Helmsheim und Gondelsheim Nord und Bretten und Gondelsheim Süd erhält der Landkreis Karlsruhe 745.875 Euro.

Kreiskämmerer Ragnar Watteroth nahm den Förderbescheid über 745.875 Euro für Breitbandmaßnahmen des Landkreises Karlsruhe von Digitalisierungsminister Thomas Strobl entgegen. Insgesamt fließen knapp 1,3 Millionen Euro Fördermittel in den Landkreis Karlsruhe, die Maßnahmen der Städte und Gemeinden miteingerechnet.

TEXT / BILD: Landratsamt Karlsruhe

 

YouTube-Kanal der Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe

Erklär-Videos zum Thema Breitbandausbau

Datum: 08.03.2019
Um grundlegende Begriffe und unterschiedliche Anschlussarten im Zuge des Breitbandausbaus verständlich darzustellen, stellt die Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe Erklär-Videos in ihrem YouTube-Kanal zur Verfügung.

Unter folgendem Link können Sie die Videos auf dem YouTube Kanal der Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe einsehen:
https://www.youtube.com/channel/UCAmZaP4ox4ya7_-iu-0N1Fg

1. Was ist FTTH, FTTB und FTTC?
https://www.youtube.com/watch?v=auU1HUXh-kg

2. FTTH und FTTB Anschluss für Privatpersonen
https://www.youtube.com/watch?v=VqrgrFXkkCc

3. FTTC Anschluss für Privatpersonen
https://www.youtube.com/watch?v=jxjj9U8-7Nw

Der aktualisierte YouTube-Kanal der Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe.

 

Breitbandförderung im Landkreis Karlsruhe setzt sich fort  

Weitere 285.000 Euro für den Breitbandausbau im Landkreis Karlsruhe

Datum: 22.02.2019 
In der ersten Förderbescheidsübergaberunde 2019 überreichte das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg am 22. Februar auch dem Landkreis Karlsruhe wieder Förderbescheide in Höhe von knapp 285.000 Euro. Zwei der drei bewilligten Maßnahmen sehen den Anschluss von Schulen an das kommunale Glasfasernetz vor. In der Gemeinde Karlsbad wird der Anschluss des Schulzentrums und der schulsportlichen Einrichtungen mit 186.276 Euro gefördert. Die Gemeinde Oberderdingen erhält 36.387 Euro für den FTTB-Anschluss der Leopold-Feigenbutz-Realschule. „Die Förderzusagen für die vorgesehenen Schulanbindungen unterstützen den Landkreis Karlsruhe, seine Digitalisierungsoffensive insbesondere auch an den Schulen voranzubringen“, sagte Landrat Dr. Schnaudigel.

Der Landkreis Karlsruhe selbst erhält 62.010 Euro für die Erweiterung des Backbonenetzes in der Gemeinde Zaisenhausen zu dem Übergabepunkt im Ortskern am Rathaus.

Mit nun 148 bewilligten Fördermaßnahmen sind nun rund 15,91 Mio. Euro an Breitbandförderung dem Landkreis Karlsruhe bewilligt worden. Weitere 43 Förderanträge mit einem Fördervolumen von 4,3 Mio. Euro stehen derzeit zur Entscheidung noch aus. 

Übergabe der Breitbandförderbescheide beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg am 22. Februar.
62.010 Euro für die Erweiterung des Backbonenetzes in der Gemeinde Zaisenhausen zu dem Übergabepunkt im Ortskern am Rathaus.
Die Gemeinde Oberderdingen erhält 36.387 Euro für den FTTB-Anschluss der Leopold-Feigenbutz-Realschule.
In der Gemeinde Karlsbad wird der Anschluss des Schulzentrums und der schulsportlichen Einrichtungen mit 186.276 Euro gefördert.

Infomobil von Inexio

Individuelle Anlaufstelle

Datum: 14.02.2019
Wie das Thema Glasfaser und Breitbandausbau den Bürgerinnen und Bürgern näher gebracht werden kann, zeigte sich am Beispiel des Infomobils der Inexio, im Zeitraum von jeweils einer Woche in Waghäusel-Kirrlach und Graben-Neudorf. Dort war Berater Mike Groß mit dem Infomobil vor Ort und stand für Fragen rund um den Glasfaserausbau zur Verfügung. Die Inanspruchnahme der Bürgerinnern und Bürger wurde im besetzten Zeitraum von 10:00 bis 16:00 Uhr rege genutzt.

Falls auch Sie und Ihre Gemeinde Interesse an der Aufstellung des Infomobils haben, können Sie sich gerne mit Ihrer Anfrage an blk@landratsamt-karlsruhe.de oder an Breitbandkoordinatorin Helena Dennig unter 0721 936-56 340 wenden.

Infomobil vom 19.02.2019 bis 22.02.2019 am Standort Obere Bachstraße 1 in Waghäusel-Kirrlach
Infomobil vom 04.02.2019 bis 08.02.2019 am Standort Hauptstraße 39 in Graben-Neudorf

Östringen – Glasfasernetze im Gewerbegebiet und in Eichelberg aktiv geschaltet

Ausbau geht dieses Jahr in der Kernstadt und in Tiefenbach weiter

Datum: 09.02.2019
Bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin in Östringen ließen sich Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, der Bundestagsabgeordnete Olav Gutting und Bürgermeister Felix Geider über den Stand der Tiefbaumaßnahmen zum Ausbau der Glasfasernetze in der Kraichgaustadt informieren.

In den zurückliegenden Monaten wurden in den Gewerbegebieten Sandwiesen und Zulass, sowie im Industriegebiet im Westen der Kernstadt, auf insgesamt 1.700 Metern Streckenlänge Mikrorohre in den Untergrund eingebracht, die notwendigen Verteilereinheiten aufgestellt, die Glasfaser in die Mikrorohre eingeblasen und das damit entstandene Netz an den zentralen Übergabepunkt zur Datenautobahn“ des überörtlichen Glasfasernetzes an der Kraichgauer Weinstraße angeschlossen. Bereits 50 Prozent der Eigentümer, der von dieser Teilmaßnahme erfassten Grundstücke, haben zwischenzeitlich schon einen Anschluss bestellt und können daher ab sofort über direkte Glasfaseranbindungen mit schnellem Internet versorgt werden.

Zeitlich parallel wurde im Stadtteil Eichelberg, von August bis November, auf 900 Metern Trassenlänge ein sogenannter FTTC-Ausbau realisiert, bei dem Glasfaserkabel bis zu den kleinräumigen Verteilereinheiten verlegt wurden. Mit dem Ausbau in der Oberen Klosterstraße, Lehenstraße, Angellocher Straße, Burgholzstraße, Kelterplatz und Parkstraße ist in Eichelberg nun eine Bandbreite von mindestens 50 Mbit/s erreicht.

Im neuen Jahr werden in Östringen im Zusammenhang mit dem Ausbau der Breitbandversorgung weitere Tiefbauarbeiten ausgeführt, um das Rathaus, das Bildungszentrum und das Gewerbegebiet Schenkloch anzubinden. Der Stadtteil Tiefenbach kann aufgrund der dieses Jahr anstehenden Verlegung von Erdgasröhren ebenfalls nach und nach mit Glasfaseranschlüssen bis zur Grundstücksgrenze versorgt werden.

Bei staatlichen Zuschüssen von rund 317.000 Euro hat Östringen bei dem Thema bislang weit mehr als eine halbe Million Euro investiert und die nächsten Teilprojekte bereits in Auftrag gegeben.

Landrat Dr. Schnaudigel freute sich nun beim Rundgang im Gewerbegebiet, im Beisein der Repräsentanten der am Ausbau beteiligten Firmen sowie weiterer Gäste, über die bereits erzielten Fortschritte beim örtlichen Glasfaserausbau. Landrat Dr. Schnaudigel machte sich zugleich stark dafür, dass eine Modifizierung der wettbewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen künftig unter Umständen ein noch schnelleres Vorankommen bei diesem wichtigen Thema ermöglicht.

Der Bundestagsabgeordnete Gutting zeigte sich ebenfalls beeindruckt vom Stand der Dinge in Östringen und kündigte dabei an, sich in Berlin weiterhin für eine verbesserte Abstimmung der Rahmenbedingungen von Bund und Land bei der öffentlichen Förderung der Breitbandinfrastruktur einzusetzen.

Inbetriebnahme Standort Östringen mit Landrat Dr. Schnaudigel am 18.12.2018
Inbetriebnahme Eichelberg mit Kreiskämmerer Ragnar Watteroth am 09.02.2019

Volle Kontrolle dank Glasfaserkabel

Pferde im Sohl, Weingarten – BLK und inexio realisieren Breitbandanschluss

Datum: 14.12.2018
Pferde artgerecht zu halten – das ist das Ziel von Helmut Weiland mit seinem Pferdehof in der Nähe des badischen Weingartens. Der Aktivstall, den er im Jahr 2005 gebaut hat, entspricht der natürlichen Lebensweise der Tiere: Sie leben in einer Herde zusammen, sie können ganztägig an den computergesteuerten Futterstationen fressen und nicht zuletzt ist die Anlage so konzipiert, dass die Pferde zur Bewegung animiert werden. Bei der Planung der Anlage hatte Helmut Weiland neben dem Tierwohl auch ein Augenmerk auf die Wirtschaftlichkeit gelegt. Die Futterstationen – Kraftfutter genauso wie Heu – sind computergesteuert und die Pferde können stündlich ihr individuell programmiertes Fressen abrufen. Die Stationen können unabhängig von Fresszeiten bestückt werden und machen ein flexibles Arbeiten möglich: Der neue Breitbandanschluss – die Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH und inexio haben eine Glasfaserleitung bis zum Pferdehof verlegt – ermöglicht es Helmut Weiland jetzt, die gesamte Anlage auch aus der Ferne zu überwachen. Acht Kameras liefern ein komplettes Bild über die Pferdeanlage – in Echtzeit. Doch nicht nur das. Mit der Bandbreite von 200 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload hat er auch die Computersysteme der Fütterungsanlage im Auge – ganz gleich an welchem Ort er sich aufhält kann er bei Problemen über Fernwartungstool sowohl per Computer, Laptop oder Smartphone korrigierend eingreifen. Ein enormer Vorteil, da er als Unternehmer (als Inhaber und Geschäftsführer eines Unternehmens, das im Automotive-Zulieferbereich Projektmanagement, Engineering und Vertrieb anbietet) häufig auf Geschäftsreise ist. Heute checkt er dann am Morgen zuerst einmal die Fütterungssysteme und die Kameras – unabhängig von seinem aktuellen Standort.

Gibt es Auffälligkeiten, kann er direkt online reagieren oder die Mitarbeiter vor Ort informieren. Schöner Nebeneffekt für den Unternehmer ist die sichere VPN-Verbindung zwischen seinem Unternehmen in Karlsruhe und seinem Pferdehof im badischen Weingarten, den er im Nebenerwerb führt. „Ganz egal, ob ich im Büro in Karlsruhe sitze oder zuhause bin, kann ich über die Netzwerkverbindung hochproduktiv arbeiten. Dank der Bandbreite spiegeln wir inzwischen die Daten an beiden Standorten und schaffen somit eine höhere Datensicherheit als zuvor.“ „Die schnelle Datenverbindung ermöglicht es mir, sowohl mein Unternehmen in Karlsruhe als auch die Pferde im Sohl erfolgreich zu managen. Durch die Performance des Glasfaserkabels kann ich an beiden Standorten hervorragend arbeiten.“

BLK und inexio realisieren Breitbandanschluss

TEXT / BILD: Mit freundlicher Genehmigung der inexio GmbH

Gas-Trasse für Breitband

Sulzfeld schließt Lücke in der Glasfaser-Versorgung

Datum: 29.11.2018
Sulzfeld (db). Die Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe (BLK) möchte ihre AccessGlasfasernetzinfrastruktur weiter ausbauen. Im Rahmen einer geplanten Fernleitungsverlegung der Firma Gasline entlang der Hauptstraße und der Kürnbacher Straße in Sulzfeld ergibt sich derzeit die Möglichkeit für die BLK, ihre Backbone-Glasfaserleitung mit zu verlegen, hieß es bei der Gemeinderatssitzung. Der Landkreis Karlsruhe erhielt für das Teilstück der Backboneverbindung von der Bahnlinie bis zum Übergabepunkt am Rathaus bereits eine Förderzusage in Höhe von 107 000 Euro. Weitere Fördergelder sind beantragt. Im Zuge der Verlegung der Backbonetrasse entlang der Kürnbacher Straße besteht für die Gemeinde Sulzfeld die Möglichkeit eine innerörtliche Breitbandlücke zu schließen. Bei der Sanierung der Goethestraße wurde bereits eine Breitbandinfrastruktur verlegt, die aber bislang keine Verbindung zu Übergabepunkt am Rathaus hat. Diese Lücke kann nun mit der Mitverlegung eines Leerrohres auf 200 Meter in der Kürnbacher Straße geschlossen werden. Die Kosten belaufen sich nach Abzug zu erwartender Fördergelder auf knapp 12 000 Euro. Der Gemeinderat gab zur Ausführung mehrheitlich grünes Licht. Sobald später das noch fehlende Teilstück in der Scheffelstraße ausgebaut ist, besteht eine durchgehende Leerrohrverbindung zum Übergabepunkt am Rathaus. Die Anwohner der Goethestraße können dann mit Glasfaserkabel versorgt werden. Weiter stimmte der Rat in einer Grundsatzentscheidung zu, das gemeindeeigene Leerrohr zwischen Hauptstraße und Rathaus der BLK zum Kaufpreis von 13 000 Euro zur Verfügung zu stellen oder alternativ die Strecke für 72 Cent pro Meter Jahreskosten zu vermieten. Die endgültige Entscheidung über die Vorgehensweise steht jedoch noch aus. Im weiteren Zuge des Backboneausbaus plant der Landkreis Karlsruhe die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Riegelstraße an das eigene Glasfasernetz anzubinden. Der Gemeinderat nahm dies zur Kenntnis. Im Rahmen der Ratssitzung informierte Kreiskämmerer Ragnar Watteroth, der gleichzeitig kaufmännischer Geschäftsführer der BLK ist, über die aktuelle Kundenentwicklung und den Ausbaustand des interkommunalen Backbonenetzes.

TEXT: Mit freundlicher Genehmigung der BNN

Kürnbach profitiert von Investition in zukunftsfähige Breitbandinfrastruktur

LandFrauen Kürnbach erhalten Tablet

Datum: 27.11.2018
Von der Investition der Gemeinde Kürnbach in den geförderten Breitbandausbau des Landkreises Karlsruhe provitieren ab sofort neben weiteren 500 Kunden auch die LandFrauen aus Kürnbach. Dank der höheren Bandbreiten ist der zukunftsfähige Einsatz moderner Technik und ein rasantes Surfen im Internet nun möglich. Im Rahmen der erfolgreichen Umschaltung auf die neue passive Infrastruktur wurde den Vertreterinnen der LandFrauen durch Frank Brech, Leiter Breitbandausbau und Planung der Netcom BW, im Beisein von Herrn Bürgermeister Armin Ebhart und Ragnar Watteroth, Geschäftsführer der Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH, ein neues Tablet überreicht.  Dies wird in den nun realisierbaren Tabletkursen der LandFrauen zum Einsatz kommen und den Kursteilnehmern kostenlos bereitgestellt. Bisher wurden solche Vorhaben von der unzureichenden Technik ausgebremst – nun steht eine schnelle Internetanbindung zur Verfügung.

LandFrauen Kürnbach erhalten Tablet

TEXT / BILD: Mit freundlicher Genehmigung der LandFrauen Kürnbach

 

Graben-Neudorf – Das schnelle Internet im Praxistest

Bürgermeister Christian Eheim vor Ort bei Bürgern der Gemeinde

Datum: 01.11.2018
In Graben-Neudorf sind seit Juli 2018 alle Haushalte nördlich des Saalbachkanals mit dem kommunalen Glasfasernetz der BLK über den Anbieter MyQuix verbunden. Herr Bürgermeister Christian Eheim war bei zwei Bürgern der Gemeinde vor Ort und holte Erfahrungsberichte ein – Speedtest inklusive.

VIDEO: Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Christian Eheim

 

Neuburgweier surft schnell und öffentlich

222. Kunde am Breitbandnetz in Neuburgweier

Datum: 09.10.2018
Seit fast zwei Jahren profitiert der Rheinstettener Stadtteil Neuburgweier vom Breitbandausbau der Kommunen des Landkreises Karlsruhe, der gemeinsam mit der inexio als Telekommunikationsunternehmen dafür sorgt, dass im Landkreis schnelle Internetverbindungen zur Verfügung stehen. „Die Anstrengungen der Gemeinde, des Landkreises und des Betreibers inexio in Neuburgweier sowie der Ausbau in Forchheim und Mörsch machen es möglich, dass nun alle Rheinstettener Bürgerinnen und Bürger mit schnellen Verbindungen surfen. Obwohl bei der Nutzung in Neuburgweier noch deutlich Luft nach oben ist“, so Oberbürgermeister Sebastian Schrempp. „Das liegt aber auch an den Laufzeiten der bisherigen Verträge. Wenn ich unterwegs bin und mit den Menschen ins Gespräch komme, merke ich schon, dass die Menschen mit dem Angebot zufrieden sind.“ Jetzt konnte er gemeinsam mit dem Dezernenten des Landratsamtes und Geschäftsführer der BLK, Ragnar Watteroth, sowie Katja Kiefer von inexio den 222sten Kunden im Ort begrüßen. Damit haben fast 30 % aller Haushalte in Neuburgweier das neue Angebot bereits im Einsatz. Simon Schöttle surft sechs Monate gratis mit Höchstgeschwindigkeit. Er hat mit seinem QUiX-DSL 50.000 Tarif einen modernen und leistungsstarken Anschluss ans Internet, der alle Optionen eröffnet. Mit dieser Leistung kann man sich zum Beispiel ganz entspannt einen Beitrag aus einer Mediathek anschauen oder auch größere Fotodaten bequem verschicken. Ragnar Watteroth freut sich über den Erfolg des Breitbandausbaus im ganzen Landkreis: „Die Nachfrage nach schnellen Internetanschlüssen zeigt, dass wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind. Gemeinsam sorgen wir mit unseren Partnern für eine moderne und leistungsfähige Telekommunikationsinfrastruktur für die Menschen.“ 

Überreichung des Gutscheins an den 222. Kunden durch die Stadt Rheinstetten, die BLK und die Firma Inexio.


Premiumpartner von SAP profitiert von Breitbandanschluss

.riess engineering europe gmbh im Gewerbegebiet Karlsbader Schießhüttenäcker (KSC) erhält schnelle Leitung

Datum: 28.09.2018
Der Breitbandausbau in Karlsbad ist in seine nächste Etappe gegangen. In Mutschelbach wurde der Point of Presence (POP) in Betrieb genommen. Am gleichen Tag konnte auch die Firma riess engineering europe gmbh im KSC ans Glasfaser angebunden werden. Geschäftsführer Wolfgang Schukowski freute sich beim Vororttermin mit Bürgermeister Jens Timm sowie  Ragnar Watteroth –  Dezernent für Finanzen und Beteiligungen beim Landratsamt und der Landtagsabgeordneten Christina Neumann-Martin (CDU),  dem Kupferzeitalter adieu zu sagen und die Glasfaserzukunft einzuläuten. Seine 30 Mitarbeiter sind als Premiumpartner von SAP auf eine symmetrische Glasfaserversorgung angewiesen. Nur mit dieser Technik kann sich  der Standort weiterentwickeln und wachsen. Bürgermeister Jens Timm und die Landtagsabgeordnete Neumann-Martin waren vom  Leistungsspektrum der Firma beeindruckt. Sie betonten beide, dass ohne die Förderung des Landes Baden Württemberg und der Breitbandinitiative der Standort von riess engnineering europe gmbh nicht zu sichern gewesen wäre.

.riess engineering europe gmbh im Gewerbegebiet Karlsbader Schießhüttenäcker (KSC) erhält schnelle Leitung

V.l. Geschäftsführer Wolfgang Schukowski, Ragnar Watteroth – Dezernent für Finanzen und Beteiligungen beim Landratsamt, Landtagsabgeordnete Christina Neumann-Martin (CDU) und Bürgermeister Jens Timm beim symbolischen „Knopfdruck“. Foto: Landkreis Karlsruhe

 

Schnelles Internet für zwei Stadtteile

In Oberweier und Ettlingenweier symbolischer Knopfdruck für Breitbandversorgung

Datum: 15.09.2018
Ettlingen. (kdm). Der „Bahnhof“, dem ein neues, unscheinbares Gebäude in Oberweier zuteil wurde, war beträchtlich. Zu den Gästen, die kurze Zeit später einen symbolischen Buzzer drücken sollten, gehörten Landrat Christoph Schnaudigel, Oberbürgermeister Johannes Arnold und Kreiskämmerer Ragnar Watteroth. Der Grund für den Auftrieb: Die Premiere, die Inbetriebnahme des ersten PoP für private Haushalte in Ettlingen, verstanden Arnold und Schnaudigel als einen „Akt von großer symbolischer Bedeutung“. Kurzum: Über den PoP (Point of Presence), nichts anderes als ein wichtiger Knotenpunkt innerhalb eines Breitbandsystems, wurde auch für die private Nutzung Ettlingen erstmals an das Backbone, die Datenautobahn der Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe (BLK), angeschlossen. Bedient wird mit dem Anknüpfungspunkt Oberweier, unter anderem die Grundschule, das Neubaugebiet, Gewerbegebiete sowie Ettlingenweier. 436 000 Euro, abzüglich einer Förderung in Höhe von 50 000 Euro, wurde laut Arnold dafür investiert.

Der Knotenpunkt ermöglicht es, schnelles Internet – eben Glasfaser auf Glasfaser – anzubieten; vorausgesetzt in der Erde befinden sich Leerrohre für die Glasfaserkabel. In einigen Bereichen von Oberweier sei das der Fall, sagte Ortsvorsteher Wolfgang Matzka. Und es sollen weitere Gebiete folgen, ergänzte Werner Seifried von den Ettlinger Stadtwerken. Die Stadtwerke sind in Sachen Breitbandausbau Kooperationspartner der Stadt. Mit entscheidend für den (weiteren) Ausbau ist jetzt das Interesse der Bevölkerung am schnellen Internet. Für entsprechende Endnutzerangebote wird der Netzbetreiber Inexio, Partner der BLK, kräftig die Werbetrommel rühren. Ungeachtet aller Versprechen und Postulate aus Berlin und Stuttgart, „alles für die Digitalisierung zu tun“, bleibt der Breitbandausbau eine mitunter unnötig komplizierte Angelegenheit. Beispiel Fördermittel: Die gibt es laut Arnold nur für Gebiete, in denen die Übertragungsraten geringer als 30 Mbit/Sekunde seien. In Ettlingen jedoch, insbesondere dort, wo es sich rentiere, so Schnaudigel und der OB, ist die Telekom unterwegs. Zum Einsatz kam und kommt dabei Vectoring; eine Technologie, die Kupferleitungen puscht (Glasfaser auf Kupfer). Mittelfristig spart die Stadt dadurch Geld: Wo die Versorgung gut sei, werde kein kommunales Geld in die Hand genommen, betonte Arnold. Irgendwann freilich – und das ist abzusehen – stößt Vectoring an physikalische Grenzen. So gut wie kein Interesse hätten private Anbieter am Breitbandausbau in Orten wie Oberweier, meinten Schnaudigel und Arnold. Ohne das kommunale Engagement wären solche Orte über Jahre vom Breitband ausgeschlossen. Im nächsten Schritt wollen Stadt und Stadtwerke den Breitbandausbau im Gewerbegebiet Ettlingen-West forcieren. Rund 2,1 Millionen Euro koste der Ausbau. Zuschüsse gebe es in Höhe von über 500 000 Euro.

In Oberweier und Ettlingenweier symbolischer Knopfdruck für Breitbandversorgung

KNOPFDRUCK: Christoph Schnaudigel, Johannes Arnold, Katja Kiefer, Werner Seifried, Frank Alex, Wolfgang Matzka und Ragnar Watteroth (von links) Foto: kdm
TEXT / BILD: Mit freundlicher Genehmigung der BNN

 

Landkreis Karlsruhe im Finale des European Broadband Awards 2017

Zweiter Platz für die Breitbandinitiative

Datum: 22.11.2017
Der Landkreis Karlsruhe wurde für seine Breitbandinitiative von einer Fachjury unter 49 Bewerbungen aus 20 Ländern in das Finale des European Broadband Awards 2017 gewählt und am gestrigen Dienstag in Brüssel mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Kostensenkung und Co-Investition in eine zukunftssichere Infrastruktur“ ausgezeichnet. Überreicht wurde die Auszeichnung von der EU-Kommissarin für Regionalpolitik Corina Crețu und dem EU-Kommisar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Phil Hogan an Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, der mit dem Geschäftsführer der Breitbandkabelgesellschaft des Landkreises Karlsruhe Ragnar Watteroth vor Ort war. Beeindruckt hatte sich die Jury von der Nachhaltigkeit des Landkreisprojekts gezeigt, das Schritt für Schritt seine Städten und Gemeinden an ein Backbone anschließt, um sämtlichen Einwohner den Anschluss an leistungsfähige Datenleitungen zu ermöglichen. Der Landkreis  Karlsruhe wurde für seine Breitbandinitiative beim European Broadband Award 2017 mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. Mit dem European Broadband Award zeichnet die Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien der Europäischen Kommission erfolgreich umgesetzte öffentliche und private Projekte aller Regionen Europas aus. Erster Gratulant war der deutsche Landkreistag: „Das zeigt, wie echter Glasfaserausbau bis in die Häuser im ländlichen Raum gelingen kann, wenn die Landkreise es anpacken“ twitterte er. Landrat dr. Christoph Schnaudigel freute sich über diese Auszeichnung: „Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die Anstrengungen des Landkreises und der beteiligten Städte und Gemeinden europaweit Anerkennung finden.“

Weitere Informationen auf den Seiten der Europäischen Kommission unter https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/content/broadband-district-karlsruhe-germany.

Viele lächelnde Menschen stehen zusammen und halten Ihre Auszeichnung des European-Broadband-Awards 2017 hoch.
Zweiter Platz für die Breitbandinitiative