Volle Kontrolle dank Glasfaserkabel

Pferde im Sohl, Weingarten – BLK und inexio realisieren Breitbandanschluss

Datum: 14.12.2018

Pferde artgerecht zu halten – das ist das Ziel von Helmut Weiland mit seinem Pferdehof in der Nähe des badischen Weingartens. Der Aktivstall, den er im Jahr 2005 gebaut hat, entspricht der natürlichen Lebensweise der Tiere: Sie leben in einer Herde zusammen, sie können ganztägig an den computergesteuerten Futterstationen fressen und nicht zuletzt ist die Anlage so konzipiert, dass die Pferde zur Bewegung animiert werden. Bei der Planung der Anlage hatte Helmut Weiland neben dem Tierwohl auch ein Augenmerk auf die Wirtschaftlichkeit gelegt. Die Futterstationen – Kraftfutter genauso wie Heu – sind computergesteuert und die Pferde können stündlich ihr individuell programmiertes Fressen abrufen. Die Stationen können unabhängig von Fresszeiten bestückt werden und machen ein flexibles Arbeiten möglich: Der neue Breitbandanschluss – die Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH und inexio haben eine Glasfaserleitung bis zum Pferdehof verlegt – ermöglicht es Helmut Weiland jetzt, die gesamte Anlage auch aus der Ferne zu überwachen. Acht Kameras liefern ein komplettes Bild über die Pferdeanlage – in Echtzeit. Doch nicht nur das. Mit der Bandbreite von 200 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload hat er auch die Computersysteme der Fütterungsanlage im Auge – ganz gleich an welchem Ort er sich aufhält kann er bei Problemen über Fernwartungstool sowohl per Computer, Laptop oder Smartphone korrigierend eingreifen. Ein enormer Vorteil, da er als Unternehmer (als Inhaber und Geschäftsführer eines Unternehmens, das im Automotive-Zulieferbereich Projektmanagement, Engineering und Vertrieb anbietet) häufig auf Geschäftsreise ist. Heute checkt er dann am Morgen zuerst einmal die Fütterungssysteme und die Kameras – unabhängig von seinem aktuellen Standort.

Gibt es Auffälligkeiten, kann er direkt online reagieren oder die Mitarbeiter vor Ort informieren. Schöner Nebeneffekt für den Unternehmer ist die sichere VPN-Verbindung zwischen seinem Unternehmen in Karlsruhe und seinem Pferdehof im badischen Weingarten, den er im Nebenerwerb führt. „Ganz egal, ob ich im Büro in Karlsruhe sitze oder zuhause bin, kann ich über die Netzwerkverbindung hochproduktiv arbeiten. Dank der Bandbreite spiegeln wir inzwischen die Daten an beiden Standorten und schaffen somit eine höhere Datensicherheit als zuvor.“ „Die schnelle Datenverbindung ermöglicht es mir, sowohl mein Unternehmen in Karlsruhe als auch die Pferde im Sohl erfolgreich zu managen. Durch die Performance des Glasfaserkabels kann ich an beiden Standorten hervorragend arbeiten.“


TEXT / BILD: Mit freundlicher Genehmigung der inexio GmbH

Gas-Trasse für Breitband

Sulzfeld schließt Lücke in der Glasfaser-Versorgung

Datum: 29.11.2018
Sulzfeld (db). Die Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe (BLK) möchte ihre AccessGlasfasernetzinfrastruktur weiter ausbauen. Im Rahmen einer geplanten Fernleitungsverlegung der Firma Gasline entlang der Hauptstraße und der Kürnbacher Straße in Sulzfeld ergibt sich derzeit die Möglichkeit für die BLK, ihre Backbone-Glasfaserleitung mit zu verlegen, hieß es bei der Gemeinderatssitzung. Der Landkreis Karlsruhe erhielt für das Teilstück der Backboneverbindung von der Bahnlinie bis zum Übergabepunkt am Rathaus bereits eine Förderzusage in Höhe von 107 000 Euro. Weitere Fördergelder sind beantragt. Im Zuge der Verlegung der Backbonetrasse entlang der Kürnbacher Straße besteht für die Gemeinde Sulzfeld die Möglichkeit eine innerörtliche Breitbandlücke zu schließen. Bei der Sanierung der Goethestraße wurde bereits eine Breitbandinfrastruktur verlegt, die aber bislang keine Verbindung zu Übergabepunkt am Rathaus hat. Diese Lücke kann nun mit der Mitverlegung eines Leerrohres auf 200 Meter in der Kürnbacher Straße geschlossen werden. Die Kosten belaufen sich nach Abzug zu erwartender Fördergelder auf knapp 12 000 Euro. Der Gemeinderat gab zur Ausführung mehrheitlich grünes Licht. Sobald später das noch fehlende Teilstück in der Scheffelstraße ausgebaut ist, besteht eine durchgehende Leerrohrverbindung zum Übergabepunkt am Rathaus. Die Anwohner der Goethestraße können dann mit Glasfaserkabel versorgt werden. Weiter stimmte der Rat in einer Grundsatzentscheidung zu, das gemeindeeigene Leerrohr zwischen Hauptstraße und Rathaus der BLK zum Kaufpreis von 13 000 Euro zur Verfügung zu stellen oder alternativ die Strecke für 72 Cent pro Meter Jahreskosten zu vermieten. Die endgültige Entscheidung über die Vorgehensweise steht jedoch noch aus. Im weiteren Zuge des Backboneausbaus plant der Landkreis Karlsruhe die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Riegelstraße an das eigene Glasfasernetz anzubinden. Der Gemeinderat nahm dies zur Kenntnis. Im Rahmen der Ratssitzung informierte Kreiskämmerer Ragnar Watteroth, der gleichzeitig kaufmännischer Geschäftsführer der BLK ist, über die aktuelle Kundenentwicklung und den Ausbaustand des interkommunalen Backbonenetzes.

TEXT: Mit freundlicher Genehmigung der BNN

Kürnbach profitiert von Investition in zukunftsfähige Breitbandinfrastruktur

LandFrauen Kürnbach erhalten Tablet

Datum: 27.11.2018
Von der Investition der Gemeinde Kürnbach in den geförderten Breitbandausbau des Landkreises Karlsruhe provitieren ab sofort neben weiteren 500 Kunden auch die LandFrauen aus Kürnbach. Dank der höheren Bandbreiten ist der zukunftsfähige Einsatz moderner Technik und ein rasantes Surfen im Internet nun möglich. Im Rahmen der erfolgreichen Umschaltung auf die neue passive Infrastruktur wurde den Vertreterinnen der LandFrauen durch Frank Brech, Leiter Breitbandausbau und Planung der Netcom BW, im Beisein von Herrn Bürgermeister Armin Ebhart und Ragnar Watteroth, Geschäftsführer der Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH, ein neues Tablet überreicht.  Dies wird in den nun realisierbaren Tabletkursen der LandFrauen zum Einsatz kommen und den Kursteilnehmern kostenlos bereitgestellt. Bisher wurden solche Vorhaben von der unzureichenden Technik ausgebremst – nun steht eine schnelle Internetanbindung zur Verfügung.

LandFrauen Kürnbach erhalten Tablet

TEXT / BILD: Mit freundlicher Genehmigung der LandFrauen Kürnbach

 

Graben-Neudorf – Das schnelle Internet im Praxistest

Bürgermeister Christian Eheim vor Ort bei Bürgern der Gemeinde

Datum: 01.11.2018
In Graben-Neudorf sind seit Juli 2018 alle Haushalte nördlich des Saalbachkanals mit dem kommunalen Glasfasernetz der BLK über den Anbieter MyQuix verbunden. Herr Bürgermeister Christian Eheim war bei zwei Bürgern der Gemeinde vor Ort und holte Erfahrungsberichte ein – Speedtest inklusive.

VIDEO: Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Christian Eheim

 

Neuburgweier surft schnell und öffentlich

222. Kunde am Breitbandnetz in Neuburgweier

Datum: 09.10.2018
Seit fast zwei Jahren profitiert der Rheinstettener Stadtteil Neuburgweier vom Breitbandausbau der Kommunen des Landkreises Karlsruhe, der gemeinsam mit der inexio als Telekommunikationsunternehmen dafür sorgt, dass im Landkreis schnelle Internetverbindungen zur Verfügung stehen. „Die Anstrengungen der Gemeinde, des Landkreises und des Betreibers inexio in Neuburgweier sowie der Ausbau in Forchheim und Mörsch machen es möglich, dass nun alle Rheinstettener Bürgerinnen und Bürger mit schnellen Verbindungen surfen. Obwohl bei der Nutzung in Neuburgweier noch deutlich Luft nach oben ist“, so Oberbürgermeister Sebastian Schrempp. „Das liegt aber auch an den Laufzeiten der bisherigen Verträge. Wenn ich unterwegs bin und mit den Menschen ins Gespräch komme, merke ich schon, dass die Menschen mit dem Angebot zufrieden sind.“ Jetzt konnte er gemeinsam mit dem Dezernenten des Landratsamtes und Geschäftsführer der BLK, Ragnar Watteroth, sowie Katja Kiefer von inexio den 222sten Kunden im Ort begrüßen. Damit haben fast 30 % aller Haushalte in Neuburgweier das neue Angebot bereits im Einsatz. Simon Schöttle surft sechs Monate gratis mit Höchstgeschwindigkeit. Er hat mit seinem QUiX-DSL 50.000 Tarif einen modernen und leistungsstarken Anschluss ans Internet, der alle Optionen eröffnet. Mit dieser Leistung kann man sich zum Beispiel ganz entspannt einen Beitrag aus einer Mediathek anschauen oder auch größere Fotodaten bequem verschicken. Ragnar Watteroth freut sich über den Erfolg des Breitbandausbaus im ganzen Landkreis: „Die Nachfrage nach schnellen Internetanschlüssen zeigt, dass wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind. Gemeinsam sorgen wir mit unseren Partnern für eine moderne und leistungsfähige Telekommunikationsinfrastruktur für die Menschen.“ 

Überreichung des Gutscheins an den 222. Kunden durch die Stadt Rheinstetten, die BLK und die Firma Inexio.


Premiumpartner von SAP profitiert von Breitbandanschluss

.riess engineering europe gmbh im Gewerbegebiet Karlsbader Schießhüttenäcker (KSC) erhält schnelle Leitung

Datum: 28.09.2019
Der Breitbandausbau in Karlsbad ist in seine nächste Etappe gegangen. In Mutschelbach wurde der Point of Presence (POP) in Betrieb genommen. Am gleichen Tag konnte auch die Firma riess engineering europe gmbh im KSC ans Glasfaser angebunden werden. Geschäftsführer Wolfgang Schukowski freute sich beim Vororttermin mit Bürgermeister Jens Timm sowie  Ragnar Watteroth –  Dezernent für Finanzen und Beteiligungen beim Landratsamt und der Landtagsabgeordneten Christina Neumann-Martin (CDU),  dem Kupferzeitalter adieu zu sagen und die Glasfaserzukunft einzuläuten. Seine 30 Mitarbeiter sind als Premiumpartner von SAP auf eine symmetrische Glasfaserversorgung angewiesen. Nur mit dieser Technik kann sich  der Standort weiterentwickeln und wachsen. Bürgermeister Jens Timm und die Landtagsabgeordnete Neumann-Martin waren vom  Leistungsspektrum der Firma beeindruckt. Sie betonten beide, dass ohne die Förderung des Landes Baden Württemberg und der Breitbandinitiative der Standort von riess engnineering europe gmbh nicht zu sichern gewesen wäre.

.riess engineering europe gmbh im Gewerbegebiet Karlsbader Schießhüttenäcker (KSC) erhält schnelle Leitung

V.l. Geschäftsführer Wolfgang Schukowski, Ragnar Watteroth – Dezernent für Finanzen und Beteiligungen beim Landratsamt, Landtagsabgeordnete Christina Neumann-Martin (CDU) und Bürgermeister Jens Timm beim symbolischen „Knopfdruck“. Foto: Landkreis Karlsruhe

 

Schnelles Internet für zwei Stadtteile

In Oberweier und Ettlingenweier symbolischer Knopfdruck für Breitbandversorgung

Datum: 15.09.2019
Ettlingen. (kdm). Der „Bahnhof“, dem ein neues, unscheinbares Gebäude in Oberweier zuteil wurde, war beträchtlich. Zu den Gästen, die kurze Zeit später einen symbolischen Buzzer drücken sollten, gehörten Landrat Christoph Schnaudigel, Oberbürgermeister Johannes Arnold und Kreiskämmerer Ragnar Watteroth. Der Grund für den Auftrieb: Die Premiere, die Inbetriebnahme des ersten PoP für private Haushalte in Ettlingen, verstanden Arnold und Schnaudigel als einen „Akt von großer symbolischer Bedeutung“. Kurzum: Über den PoP (Point of Presence), nichts anderes als ein wichtiger Knotenpunkt innerhalb eines Breitbandsystems, wurde auch für die private Nutzung Ettlingen erstmals an das Backbone, die Datenautobahn der Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe (BLK), angeschlossen. Bedient wird mit dem Anknüpfungspunkt Oberweier, unter anderem die Grundschule, das Neubaugebiet, Gewerbegebiete sowie Ettlingenweier. 436 000 Euro, abzüglich einer Förderung in Höhe von 50 000 Euro, wurde laut Arnold dafür investiert.
Der Knotenpunkt ermöglicht es, schnelles Internet – eben Glasfaser auf Glasfaser – anzubieten; vorausgesetzt in der Erde befinden sich Leerrohre für die Glasfaserkabel. In einigen Bereichen von Oberweier sei das der Fall, sagte Ortsvorsteher Wolfgang Matzka. Und es sollen weitere Gebiete folgen, ergänzte Werner Seifried von den Ettlinger Stadtwerken. Die Stadtwerke sind in Sachen Breitbandausbau Kooperationspartner der Stadt. Mit entscheidend für den (weiteren) Ausbau ist jetzt das Interesse der Bevölkerung am schnellen Internet. Für entsprechende Endnutzerangebote wird der Netzbetreiber Inexio, Partner der BLK, kräftig die Werbetrommel rühren. Ungeachtet aller Versprechen und Postulate aus Berlin und Stuttgart, „alles für die Digitalisierung zu tun“, bleibt der Breitbandausbau eine mitunter unnötig komplizierte Angelegenheit. Beispiel Fördermittel: Die gibt es laut Arnold nur für Gebiete, in denen die Übertragungsraten geringer als 30 Mbit/Sekunde seien. In Ettlingen jedoch, insbesondere dort, wo es sich rentiere, so Schnaudigel und der OB, ist die Telekom unterwegs. Zum Einsatz kam und kommt dabei Vectoring; eine Technologie, die Kupferleitungen puscht (Glasfaser auf Kupfer). Mittelfristig spart die Stadt dadurch Geld: Wo die Versorgung gut sei, werde kein kommunales Geld in die Hand genommen, betonte Arnold. Irgendwann freilich – und das ist abzusehen – stößt Vectoring an physikalische Grenzen. So gut wie kein Interesse hätten private Anbieter am Breitbandausbau in Orten wie Oberweier, meinten Schnaudigel und Arnold. Ohne das kommunale Engagement wären solche Orte über Jahre vom Breitband ausgeschlossen. Im nächsten Schritt wollen Stadt und Stadtwerke den Breitbandausbau im Gewerbegebiet Ettlingen-West forcieren. Rund 2,1 Millionen Euro koste der Ausbau. Zuschüsse gebe es in Höhe von über 500 000 Euro.

In Oberweier und Ettlingenweier symbolischer Knopfdruck für Breitbandversorgung

KNOPFDRUCK: Christoph Schnaudigel, Johannes Arnold, Katja Kiefer, Werner Seifried, Frank Alex, Wolfgang Matzka und Ragnar Watteroth (von links) Foto: kdm
TEXT / BILD: Mit freundlicher Genehmigung der BNN

 

Landkreis Karlsruhe im Finale des European Broadband Awards 2017

Zweiter Platz für die Breitbandinitiative

Mittwoch, 22.11.2017
Der Landkreis Karlsruhe wurde für seine Breitbandinitiative von einer Fachjury unter 49 Bewerbungen aus 20 Ländern in das Finale des European Broadband Awards 2017 gewählt und am gestrigen Dienstag in Brüssel mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Kostensenkung und Co-Investition in eine zukunftssichere Infrastruktur“ ausgezeichnet. Überreicht wurde die Auszeichnung von der EU-Kommissarin für Regionalpolitik Corina Crețu und dem EU-Kommisar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Phil Hogan an Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, der mit dem Geschäftsführer der Breitbandkabelgesellschaft des Landkreises Karlsruhe Ragnar Watteroth vor Ort war. Beeindruckt hatte sich die Jury von der Nachhaltigkeit des Landkreisprojekts gezeigt, das Schritt für Schritt seine Städten und Gemeinden an ein Backbone anschließt, um sämtlichen Einwohner den Anschluss an leistungsfähige Datenleitungen zu ermöglichen. Der Landkreis  Karlsruhe wurde für seine Breitbandinitiative beim European Broadband Award 2017 mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. Mit dem European Broadband Award zeichnet die Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien der Europäischen Kommission erfolgreich umgesetzte öffentliche und private Projekte aller Regionen Europas aus. Erster Gratulant war der deutsche Landkreistag: „Das zeigt, wie echter Glasfaserausbau bis in die Häuser im ländlichen Raum gelingen kann, wenn die Landkreise es anpacken“ twitterte er. Landrat dr. Christoph Schnaudigel freute sich über diese Auszeichnung: „Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die Anstrengungen des Landkreises und der beteiligten Städte und Gemeinden europaweit Anerkennung finden.“

Weitere Informationen auf den Seiten der Europäischen Kommission unter https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/content/broadband-district-karlsruhe-germany.

Viele lächelnde Menschen stehen zusammen und halten Ihre Auszeichnung des European-Broadband-Awards 2017 hoch.
Zweiter Platz für die Breitbandinitiative